Ausstellungen & Aktionen 2018

Bilder vom 1. DNA- DER NETTE ART-SALON

die Bilder wurden netterweise von Hans-Gerd Lamers, mit zur Verfügung gestellt.

DER 1: "DNA" DER NETTE ART-SALON -  und wie es übehaupt dazu kam

 

Jetzt war sie tot.-

 

Sicherlich wussten wir, dass das irgendwann passieren würde. Aber irgendwie kam es dann doch plötzlich. Über die Trauer über den Verlust hinaus, hatten wir eine „Sorge“ weniger und ein „Problem“ mehr.

 

Klar! Als sich vor 17 Jahren herausstellte, dass die Eltern meines Partners nicht mehr alleine klarkommen, war die Entscheidung anzubauen schnell getroffen. Großzügig wurde das elterliche Haus erweitert, damit zwei komfortable Etagen daraus entstanden. Eine für meinen Partner mich und eine für die Eltern. Mit kleinem Budget und viel, viel Hilfe von Nachbarn, Freunden und meinen Eltern wurde in Windeseile angebaut.

Alles lief so wie wir uns das vorgestellt hatten, auch das Konzept „Generationenhaus“ ging auf. Wir konnten meinem Schwiegervater ermöglichen noch ein paar gute Jahr zu verbringen und zu Hause zu sterben. Und Anny verlebte Ihren Lebensabend ruhig in Ihren eigene 4 Wänden.

Alles tutti .- Aber jetzt???

 

Wir hatten das Ganze leider nicht zu Ende gedacht.

 

Denn jetzt hatten wir eine Wohnung „über“, die aus technischen und persönlichen Gründen nicht langfristig vermietet werden konnte und zu alle dem auch noch stark renovierungsbedürftig war.

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber wir haben es so empfunden, dass meine Schwiegermutter ein ganzes Leben hinterlassen hatte- nicht nur Dinge. Abgesehen von den Artikeln des täglichen Lebens und jeder Menge nützlichem und überflüssigem Kram, blieben Fotos, Briefe ganz persönliche Erinnerungstücke und die Geschichten, die damit verbunden waren.  Wohin damit??? Eine Endscheidung vor der wohl jeder steht, der den Nachlass seiner Angehörigen auflösen muss. Einfach den Container bestellen und alles weg, so wie eine Angehörige sagte? Das hätten wir als respektlos empfunden und so haben wir uns erst Mal zurückgehalten mit dem Entsorgen.

 

Je länger ich mich mit den Hinterlassenschaften meiner Schwiegermutter befasste, umso klarer wurde, dass egal was es am Ende werden sollte, Teile dieses Erbes integriert werden mussten. Als mögliches Modell konnten wir uns eine Konzeptwohnung, die auf unterschiedliche Weise genutzt wird, vorstellen.

 

So entstand die Idee für den „DNA Der Nette Art-Salon“.

Bis dieses Konzept soweit war tragfähig war, sollte es ein langer Weg werden. Von den unzuverlässigen Handwerkern und unvorhergesehene Kosten, brauche ich wohl niemandem der je ein Bauprojekt durch gezogen hat zu erzählen.

Ne, es ging um die Zweifel, das Hinterfragen des Konzepts und die Angst vor der eigenen Courage.

Machte es Sinn die „alten Schinken“ aufzuarbeiten und die komplette Wohnung in einen Mix aus Shabby Chic und Retro umzuwandeln.

Würde den Look außer mir überhaupt jemand gut finden?

Und wie würde die Idee Kunst/ Kunsthandwerk in einer voll eingerichteten Wohnung, die möglichst wenig durch die Präsentation der Arbeiten umgestaltet werden sollte, ankommen?

Würden sich überhaupt Künstler finden, die da mitmachen wollten?

 

Hätte ich gewusst, wieviel Zeit, Frust und Verzweiflung mein Partner und ich durchleben würden bis das Konzept tragfähig war, ich weiß nicht ob ich das gemacht hätte.

Nicht wissen ist halt manchmal ein Segen. -Heute weiß ich, dass ich keine Minute missen möchte! Nicht den Moment als ich heulend auf dem Boden des Esszimmers saß und aufgeben wollte, weil dieses Biest von Schrank sich nicht soll umgestalten ließ wie ich gedacht hatte. Nicht die Debatte mit meinem Mann, die mit den Worten endete „dann verkaufen wir den ganzen Kasten halt“. Weil wir mit der Situation und dem Arbeitsaufkommen, neben unserem Job, einfach überfordert waren.

Aber auch nicht den Moment, als wir die originale Rechnung zu den Schlafzimmermöbeln aus den 60er fanden. Oder als ich unter den Stühlen des Esszimmers noch die Aufkleber fand aus welcher Fabrik diese kamen und über welchen Bahnhof die geliefert wurden - alles handschriftlich.

 

Uns ist bewusst geworden, dass alle diese Gegenstände einen „genetischen Fingerabdruck“  haben, dadurch sind sie auf Ihre Weise einzigartig.

Und damit schließt sich wohl der Kreis.

Mit dem „DNA  Der Nette Art-Salon“ möchten wir Künstlern, Kunsthandwerkern und Kreativen die Möglichkeit bieten, Ihre Arbeiten in einer „natürlichen“ Umgebung zu zeigen, fern ab der oft etwas kühlen Ausstellung-Atmosphäre. Besuchern soll ermöglicht werden einen Eindruck davon zu erhalten, wie die Exponate in ihrem eigenen Umfeld aussehen könnten.

So soll diese Ausstellungsreihe einen sehr persönlichen und individuellen Charakter erhalten.

 

Mal ehrlich, ich weiß nicht ob es funktioniert - ich würde es mir und meinem Partner wünschen. Denn die Arbeit daran hat zu einem respektvollen Umgang mit dem Nachlass meiner Schwiegermutter und zur Entwicklung eines individuellen Projekts geführt.

Was ist das Schlimmste was passieren kann?

Keiner kommt! Was wäre das das Beste was passieren kann?

Künstler, Kreative, Besucher und Kunstinteressierte kommen zusammen zum konstruktiven Austausch und haben eine gute Zeit.

 

 Grund genug, das zu machen!!!

 

Daher laden wir jeden der der Lust und Zeit hat herzlichst ein.

 

Wir freuen uns, dass die eingeladenen Künstler Mariele Heinen, Petra Wolters,

Tamara Borberg, Daniel Borberg und Hans-Gerd Lamers zugesagt haben.

 

Unser herzlicher Dank gilt allen die uns bei Realisierung diese Projekt geholfen haben,

besonders unsern Nachbarn vongegenüber, Carsten, Andreas & Jan.

 

Andrea Thielen-Hirt  & Achim Hirt

 

 

Ausstellungen & Aktionen 2015

KUNST TRIFFT KÜRBIS 23.August bis Anfang Oktober 2015

 

Die Anfrage nach einem Text zu meinen neuen Arbeiten für on Online-Magazin hat mich ehrlich gesagt kalt erwischt.

Entstanden ist der untenstehende Text.

 

Initial-Zündung für meine neuen Arbeiten, war in diesem Fall ein Mal die Räumlichkeit. Mit der niedrigen Wandhöhe und der Schräge bietet der Raum die Möglichkeit zur Reihung einer großen Anzahl gleich großer Bilder. Außerdem fiel mir im wahrsten Sinne des Wortes die Inspiration vor die Füße, in Form des Buches „30 Bilder in 3 Tagen“ von Georg Kleber. Darin wird die Serie als Methode zur Bildfindung beschrieben und erklärt-spannend!

Voller Tatendrang begann ich mit meiner Arbeit. Amüsiert stellte ich fest, dass ich nachdem ich über einige Jahre meine künstlerische Arbeit stark zurückgefahren hatte, doch etwas „eingerostet“ war.

 

Würde ich - die gerne mal auf 80x100 Leinwänden oder gar Bühnenbildern arbeitet mit dem Format 15x30 zu Recht kommen?

Würde ich in der  beschriebenen Methodik überhaupt arbeiten können und wenn ja, was würde dabei heraus kommen?

Wie könnte es mir gelingen, die Elemente, die mir in meinen Bildern so wichtig sind bei zu behalten und mich doch neu aufzustellen und weiter zu entwickeln?

Ist es überhaupt richtig meine „ semi-professionelle künstlerische Arbeit (so nenne ich es selbst liebevoll) weiter zu machen und voranzutreiben?

 

All diese Fragen schwirrten mir beim Anblick von 20x15x30 cm kleinen weißen Leinwänden im Kopf herum.

 

Nun- ich habe Antworten gefunden- nicht alle- aber einige und damit kann ich arbeiten.

 

JA-  ich komme mit dem Format klar und bin sogar überrascht welche Möglichkeiten sich auftun.

NEIN- mit der im Buch beschriebenen Methodik bin ich nicht 100% klargekommen. Macht aber nix! Denn es war ein super Denkanstoss. Die Beschreibungen haben mich dazu gebracht eine andere Herangehensweise zu wählen. Dinge noch mehr „ geschehen zu lassen“ 

 

 

erste Arbeitsschritte_ eine neue Erfahrung, nur Abkleben

dann nur mit Spachtel (Abb. 2)gearbeitet.

serielles Arbeiten, zur erschließung neuer Bildfindungsprozesse

Beim nächsten Durchgang nur unterschiedliche Materialien aufgeklebt (Abb.3)

Dann erst kam die eigentliche gemalte Farbe hinzu. (Abb.4)

Abb.3
Abb.4

Immer mit der Überlegung,

- übernehme ich die angeklebte Fläche – entwickle ich das noch weiter oder nehme ich die Maskierung jetzt weg. Und was mache ich dann mit den entstandenen Freiflächen???

 

In diesem Prozess fanden sich dann die einzelnen Bilder-Gruppen, wurden erweitert, ergänzt wieder umgetauscht usw.

Bei diesem Experiment sind am Ende ganz unterschiedliche Bild-Serien entstanden.

Einige sind ganz in der Tradition meiner früheren Arbeiten gestaltet.

Warum auch nicht? Warum etwas verwerfen, was wirklich gut ist- nur um sich auf Biegen und Brechen angeblich weiter zu entwickeln? ( Abb. 5)

Elemente, die mir lieb & teuer sind

Bei anderen merke ich, dass die Arbeitsweise der letzten drei Jahre stärker zum Tragen kommt. ( Abb.6)

Acryllmalerei - weiterentwickelt

Darüber hinaus sind Bilder entstanden, die für mich typische Bildelemente weitertragen und jedoch wesentlich abstrakte sind. ( Abb.7)

Wirklich überrascht war ich selbst, als sich eine kleine Serie von „ Frauen-Bildnissen“ herausbildete. Etwas mit dem ich nicht gerechnet hatte, wollte ich mich doch bis her nie der Darstellung von Menschen in meiner Arbeit widmen. ( Abb.8)

von mir selbst überrascht- Frauenbildnisse

Außerdem ist mir klar geworden, dass die Verbindung von Bild & kalligrafischer Schrift für mich immer wichtiger wird. Dabei spukt immer wieder Rilke in meinem Kopf. Seitdem ich die Bekanntschaft mit dem „ RILKE-PROJEKT“ von Schönherz & Fleer machte, kommen Fragmente seiner Gedichte immer wieder in meinen Bildern vor. Sie „schubsen“ mich, bestenfalls auch den Betrachter, an einen Punkt ab dem sich die Geschichten, die meine Bilder erzählen, entwickelt.

 

Unterm Strich kann sagen

Ich habe mich mit dieser modifizierten Arbeitsweise auf einen neuen Weg gemacht.

Ich habe Antworten gefunden- T

teilweise sogar auf Fragen, die ich nicht gestellt hatte- Und bin mir und meinem bisherigem Schaffen trotzdem treu geblieben.

 

SCHNAPPSCHÜSSE DER FINISSAGE

Ausstellungen 2014

Bracht ganz kunstvoll! Austellung gegen Leerstand in Bracht

An dieser Stelle möchte ich mich noch Mal ganz herzlich bei Sillke Beckstedde & allen andern Organisator/-innen bedanken.

Tolle Veranstaltung- tolle Organisation- da macht man gerne mit.

Ausstellungen 2013

WIE GEMALT! Gruppenausstellung im Treibhaus

"Kunst, Kultur und Kulinarisches" in Vorst

Sonntag den 05.Mai 2013  von 12-20 Uhr präsentierte ich auf diesem Event einen Teil meiner Arbeiten.

netterweise wurde den Künstlern der Saal des Hotels  Haus Vorst zur Verfüngung gestellt.

Der wunderschöne Innenhof und diese räumlichkeiten boten ein schönes Ambiente für diese gelungen Veranstaltung.

 

Ein bisschen Geduld Bilder kommen noch!

 

BenefizAuktion für das Kinderhospiz Regenbogenland, 10. März 2013 im Hyatt Regency, Düsseldorf

Jeppieiyeah!!!

Ich habe mich gefreut, dass ich mit mehreren Exponaten an dieser aussergewöhnlichen Aktion teilnehmen durfte!

Organisiert wurde das Ganze von der Künstlergruppe QuerBeet, der an dieser Stelle herzlich gedankt sei.

Es war eine tolle Aktion. Dabe-Sein hat viel Spaß gemacht.



SORRY!!! Leider sind meine eigenen Bilder nix geworden, deswegen kann ich an dieser Stelle nur um noch etwas Geduld bitten und auf meine geschätzen Kolleginnen/ Kollegen verweisen.

 

http://www.heikebarbaralitt-kunst.de/ausstellungen-und-ausstellungsteilnahmen/benefiz-kunstauktion-querbeet-and-friends-for-children-zugunsten-des-kinderhospizes-regenbogenland-d%C3%BCsseldorf/

Ausstellungen 2012

Herbst-Ausstellung "Altes Rathaus", St. Tönis 2012

Kunstmeile 2012 Impressionen

Gemeinsschaftsausstellung der FACETTE in den Treibhäusern der Gärtnerei Lambertz, St. Tönis, Juni 2012

Was soll ich sagen - insgesamt war es ne spannende Sache. ein tolles Licht und ein tolles Umfeld. Die Gewächshäuser waren riesig und man konnte mal 20 m von  den Bildern weg stehen. Wo hat man das schon?

 

An dieser Stelle noch mal herzlichsten Dank an das Ehepaar Lambertz, das uns hoffentlich auch im nächsten Jahr Gelegenheit geben in dieser tollen Location auszustellen.


Ausstellungs - Fotos 2011

Gemeinschaftsausstellung der FACETTE im Alten Rathaus, St. Tönis 23.10. bis 04.11.2011

Gemeinschaftsausstellung der FACETTE Haus Greiffenhorst 07.10 bis 09.10.2011

Himmel &Äad" Gemeinschaftsausstellung Nettetaler Künster in der Alten Kirche, Lobberich 21.05.2011 bis 05.06. 2011

Exonate für die Charity-Ausstellung für ai, Stadtbücherei Breyll, März/April 2011

Ausstellungs - Fotos 2010

"an-spitzen"Gemeinschafts-Ausstellung Nettetaler Künster , im Weyer Kastell, Juni 2010

Ausstellungs-Fotos 2008

Ausstellungsbeteiligung "Aktionsmonat Demenz" Kreissaal Viersen